Mittwoch, 10. August 2016

nachtaktive Träumereien

Ich habe gerade das Skript für mein Applicationvideo fertig geschrieben und ich kann es kaum erwarten, das fertige Video zu sehen, geschweige denn dann wirklich bald meine Gastfamilie zu finden! *yeaay*
Ich glaube, seit ich entschieden habe, dass ich ein AuPair werden möchte, ist schon über ein Jahr vergangen und es hat doch ganz schön lange gedauert alle nötigen Unterlagen zusammen zu bekommen (bzw. zu warten, bis ich mein Abi endlich habe und 18 werde -> nur noch ein paar Wochen abwarten).

Klar ist es irgendwie auch beängstigend sich vorzustellen, ganz allein in ein so großes Land zu fliegen, dort die Verantwortung für mindestens ein Kind zu übernehmen und zum College zu gehen, während man sich auch noch zu Verständigen versucht. Aber andererseits fliege ich in die USA, die mit ihren Legenden lockt und ihren atemberaubenden Landschaften besticht; ich kann neue Erfahrungen sammeln, ein Stück erwachsener und selbstständiger werden und vielleicht a wichtigsten: zum ersten Mal in meinem Leben wirklich selbst bestimmen, was ich damit anfangen will. 

Und genau das kann ich kaum erwarten. Ich kann es wirklich kaum erwarten, mich kopfüber in dieses Abenteuer zu stürzen und meine Angst einfach zu ignorieren. Zudem hält mich hier immer weniger; ich habe sogar das Gefühl es wird von Tag zu Tag weniger, was mich an diesem Ort hält. Meine Freunde ziehen weg und meine Familie... naja.
Allein der Gedanke meine beide Brüder für so lange Zeit so weit zurück zu lassen und Gregor nicht beim Großwerden zusehen und unterstützen, oder große Ereignisse in Romans Leben, wie sein Abitur und seinen 18.Geburtstag, nicht miterleben zu können, schmerzt mich wirklich. Alle beide liebe ich so unvorstellbar und es ist merkwürdig, sich auch nur vorzustellen, nichts über ihr tägliches Leben zu wissen, keins der kleinen Alltagsprobleme oder Freuden mitzubekommen.... aber an diesen Gedanken werde ich mich wohl oder übel gewöhnen müssen, denn auch nach Amerika werde ich nicht mehr Zuhause sein... und es wird sich dann anders anfühlen wieder in alte Muster zurückzukehren.

nachtaktiv,
XOXO Johanna

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