Donnerstag, 18. August 2016

Au Pair Bewerberbung

Ahhh ­čś▒ heute steht das Interview auf Englisch an, welches die letzte "H├╝rde" im Bewerbungsprozess ist. 
Ich bin schon mega aufgeregt, sitze gerade beim Zahnarzt im Wartezimmer und fahre danach gleich mit meiner Mutti nach Leipzig zum Interview. 
Normalerweise m├╝sste ich mich gut verst├Ąndigen k├Ânnen, aber ich habe schiss, dass ich vor lauter Aufregung nur rumstammle und mir keine Vokabeln einfallen... :D 
Aber die Frau am Telefon hat sich richtig nett angeh├Ârt, was mir Hoffnung gibt, dass es nur halb so schlimm werden wird. 



Nachtrag: 
Ich hab das Interview hinter mir und es war wirklich klasse! Die Frau war super nett, ich habe mich wohl dabei gef├╝hlt Englisch zu sprechen, auch wenn noch einige Fehler drin sind und ich habe auch alles verstanden, was sie gesagt hat. Die Fragen waren, bis auf ein paar Ausnahmen, auch alle voll okay und ich habe den Eindruck ich habe ziemlich vern├╝nftig geantwortet ­čśâ
Auf jeden Fall bin ich super erleichtert, dass das jetzt alles geklappt hat. ­čśŐ­čśŐ­čśŐ

Dienstag, 16. August 2016

Meine Liebe zum Schreiben und warum ich es lange vernachl├Ąssigt habe...

Seit ich in der f├╝nften oder sechsten Klasse war, wusste ich, dass ich Autorin werden m├Âchte. Es f├╝hlt sich so an, als h├Ątte dieser Wunsch schon mein ganzes Leben lang in mir geschlummert... und eine Weile habe ich auch geschrieben, ich habe mich daran versucht. Und es war so leicht. Ich habe mich einfach vor ein leeres Blatt Papier gesetzt und angefangen zu schreiben; meistens wusste ich selbst noch nicht wo die Geschichte hinf├╝hren soll, ich habe die Figuren einfach leben lassen.

Das, aber auch andere Dinge haben mich an der Literatur schon immer verzaubert. Die M├Âglichkeit ganze Welten mit den phantastischsten Dingen aus dem Nichts entstehen zu lassen, die Leser auf die unglaublichsten Reisen mitzunehmen, ihnen neue Blickwinkel zu erm├Âglichen, aber vor allem auch die M├Âglichkeit zu bergen, sich selbst darin wiederzufinden oder gar andere Menschen mit seinem Werk zu inspirieren. Wie unglaublich muss sich das wohl anf├╝hlen, zu wissen, dass man das alles geschaffen hat? Dass man Menschen ber├╝hrt hat?
Aber das aller faszinierendste an der Literatur ist f├╝r mich, dass ein und dieselbe Geschichte von verschiedenen Menschen jedes Mal unterschiedlich aufgefasst und interpretiert wird - das bedeutet, dass sich in ihr so viele Wahrheiten verbergen, wie die Menschen, die sie lesen.
W├Ąhrend ich das schreibe hat sich unwillk├╝rlich ein breites Grinsen auf mein Gesicht gestohlen, weil mir wieder einmal klar wird, wie sehr mein Herz daran h├Ąngt.


Und jetzt sind die Jahre vergangen, mir ist klar geworden, dass man, im wahrscheinlichsten Fall, nicht davon leben kann und ich habe immer weniger Zeit daf├╝r gefunden.
Ich habe so viele Ideen f├╝r Plots oder Charaktere, aber wenn ich jetzt versuche mich nur hinzusetzten und zu schreiben, dann klappt es nicht mehr. Oder ich versuche es nicht mehr, weil ich Angst davor habe, dass in mir einfach nicht das Talent schlummert, von dem ich immer dachte, dass es da w├Ąre. Solange ich es nicht ernsthaft versuche werde ich immerhin auch nicht entt├Ąuscht.
Wie kann es eigentlich sein, dass ich noch so jung bin und schon so alt klinge? :D


Ich denke, ich werde es wieder versuchen. Das Schreiben fehlt mir so sehr und im Endeffekt macht ├ťbung doch den Meister, oder?

XOXO Johanna


Samstag, 13. August 2016

#bestertag

Ich habe heute an einem Tag die, f├╝r mich wichtigsten drei Personen (abgesehen von meiner Familie) gesehen. Das bedeutet meine beiden besten Freundinnen, wobei ich mit jeder gen├╝gend Zeit verbringen konnte und es einfach nur toll war, mal wieder Zeit mit ihnen zu verbringen.... und den Typen, mit dem ich mehr oder weniger befreundet bin (da bin ich mir manchmal selbst nicht ganz sicher) .. und auf den ich unter Umst├Ąnden vielleicht auch stehe..
Jedenfalls war das Treffen so viel besser als erwartet! Ich hab mir im Vorfeld den Kopf dar├╝ber zerbrochen, was ich sagen soll, ob es komisch wird, usw. und dann lief alles so viel besser als ich es je gedacht h├Ątte. Er war super drauf und dadurch war ich gleich entspannter (und meine Freundin war auch noch dabei und ├Ąhnlich positiv ├╝berrascht wie ich) und es lief alles wie geschmiert. :D Kein peinliches Schweigen oder sowas.

Abgesehen davon hat es auch einfach mal gut getan, ihn wieder zu sehen... ich habe viel zu oft an/ ├╝ber ihn (nach)gedacht. Aber ich will jetzt hier nicht in Ges├╝lze ausbrechen.

Prinzipiell wollte ich nur sagen, dass ich alle drei heute gesehen und auch "quality time" mit ihnen verbracht habe, und das wird vermutlich nicht mehr so h├Ąufig vorkommen, da sie sich alle verstreuen und ich ja auch bald f├╝r  einige Zeit weg bin.
Und weil mich diese Erkenntnis gerade getroffen hat und ich noch so gl├╝cklich vom Tag war, da wollte ich mich Sp├Ąter auch an diesen Tag erinnern k├Ânnen, wissen wie dankbar ich f├╝r ihn war und ihn hier auf meinem Blog verewigen.


rundum gl├╝cklich,
XOXO Johanna

Mittwoch, 10. August 2016

nachtaktive Tr├Ąumereien

Ich habe gerade das Skript f├╝r mein Applicationvideo fertig geschrieben und ich kann es kaum erwarten, das fertige Video zu sehen, geschweige denn dann wirklich bald meine Gastfamilie zu finden! *yeaay*
Ich glaube, seit ich entschieden habe, dass ich ein AuPair werden m├Âchte, ist schon ├╝ber ein Jahr vergangen und es hat doch ganz sch├Ân lange gedauert alle n├Âtigen Unterlagen zusammen zu bekommen (bzw. zu warten, bis ich mein Abi endlich habe und 18 werde -> nur noch ein paar Wochen abwarten).

Klar ist es irgendwie auch be├Ąngstigend sich vorzustellen, ganz allein in ein so gro├čes Land zu fliegen, dort die Verantwortung f├╝r mindestens ein Kind zu ├╝bernehmen und zum College zu gehen, w├Ąhrend man sich auch noch zu Verst├Ąndigen versucht. Aber andererseits fliege ich in die USA, die mit ihren Legenden lockt und ihren atemberaubenden Landschaften besticht; ich kann neue Erfahrungen sammeln, ein St├╝ck erwachsener und selbstst├Ąndiger werden und vielleicht a wichtigsten: zum ersten Mal in meinem Leben wirklich selbst bestimmen, was ich damit anfangen will. 

Und genau das kann ich kaum erwarten. Ich kann es wirklich kaum erwarten, mich kopf├╝ber in dieses Abenteuer zu st├╝rzen und meine Angst einfach zu ignorieren. Zudem h├Ąlt mich hier immer weniger; ich habe sogar das Gef├╝hl es wird von Tag zu Tag weniger, was mich an diesem Ort h├Ąlt. Meine Freunde ziehen weg und meine Familie... naja.
Allein der Gedanke meine beide Br├╝der f├╝r so lange Zeit so weit zur├╝ck zu lassen und Gregor nicht beim Gro├čwerden zusehen und unterst├╝tzen, oder gro├če Ereignisse in Romans Leben, wie sein Abitur und seinen 18.Geburtstag, nicht miterleben zu k├Ânnen, schmerzt mich wirklich. Alle beide liebe ich so unvorstellbar und es ist merkw├╝rdig, sich auch nur vorzustellen, nichts ├╝ber ihr t├Ągliches Leben zu wissen, keins der kleinen Alltagsprobleme oder Freuden mitzubekommen.... aber an diesen Gedanken werde ich mich wohl oder ├╝bel gew├Âhnen m├╝ssen, denn auch nach Amerika werde ich nicht mehr Zuhause sein... und es wird sich dann anders anf├╝hlen wieder in alte Muster zur├╝ckzukehren.

nachtaktiv,
XOXO Johanna