Sonntag, 29. November 2015

Die Weihnachtszeit wird eingeläutet

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen 1. Advent 🎄❄️😊

XOXO Johanna 

DUFF

Ich mag den Film wirklich, weil er einfach zeigt, dass jeder das Beste aus sich herausholen kann und das für irgendjemanden perfekt sein wird. 

Außerdem wird immer irgendjemand besser, hübscher, klüger.... sein als du und deshalb sollte man sich nicht immer mit anderen vergleichen, sondern herausfinden wer man selbst eigentlich ist und das akzeptieren. 


Ich bin eine DUFF ! 
XOXO Johanna 

Dienstag, 24. November 2015

Flüchtlingshilfe

Ich weiß, das Wort "Flüchtlinge" kann man zur Zeit kaum noch hören und wenn, dann nur mit einem fahlen Beigeschmack, denn zu diesem Thema scheint es einfach keine Lösung oder "richtige" Position zu geben. Deshalb soll es in diesem Post auch nicht um Politik gehen.

Ich war heute mit 4 meiner Klassenkameraden in zwei verschiedenen Flüchtlingsunterkünften bei uns in der Stadt und wir haben dort Sachspenden in Form von Kuscheltieren, Spielzeug und vereinzelt Klamotte an die Kinder verteilt.
Für mich war das wirklich ein eindrucksvolles Erlebnis, weil ich mich im Vorfeld überhaupt nicht weiter damit beschäftigt hatte, wie und wo die Flüchtlinge leben.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie die Kinderaugen bei einem einfachem Plüschtier oder einem Puzzel angefangn haben zu leuchten. In der einen Unterkunft kamen uns die Kinder im Treppenhaus schon entgegen und waren ganz begeistert von den Kleinigkeiten, die wir ihnen mitgebracht hatten. Und was mich ganz besonders beeindruckt hat war, dass uns fast jede Familie eingeladen hat herein zu kommen und Tee zu trinken. Überlegt euch das mal, obwohl sie so gut wie nichts haben, haben sie uns trotzdem angeboten das zu geben. das ihnen zur Verfügung steht, einfach nur aus Gastfreundschaft. 
Das fand ich wirklich wahnsinn!

Mir jedenfalls hat das heute sehr viel bedeutet und es ist schön zu wissen, dass Dinge, die bei mir Zuhause einfach nur in der Ecke lagen jetzt anderen Kindern ein wenig Freude schenken.

Und völlig egal welche Meinung man zur Flüchtlingspolitik vertreten mag - die Kinder können nichts für die Zustände in ihren Heimatländern oder für die Entscheidungen, die von anderen getroffen wurden!
Wenn ihr also auch noch alte Klamotten, Spiele, Plüschtiere .... herumliegen habt, dann könntet ihr damit ganz leicht ein Stück mehr Freude in das Leben von Kindern bringen, die schon so viel in ihren kurzen Leben durchmachen mussten.


XOXO Johanna



Sonntag, 1. November 2015

Ist das noch Herausforderung oder schon Überforderung?

.. genau diese Frage stelle ich mir gerade, während ich um kurz vor 10 in meinem Bett sitze, das nur noch aus beschriebenen Blättern mit irgendetwas extrem super wichtigem und auf jeden Fall wissenswertem drauf zu bestehen scheint und ich eigentlich noch mindestens drei Stunden bräuchte, um das alles in meinen Kopf zu bekommen... vor Müdigkeit allerdings kaum noch die Augen auflassen kann.

Mein Plan für die Woche: (die wichtigsten/ zeitaufwendigsten Dinge)
Montag: - Ethik Klausur 2 Stunden
             - englischen Dialog auswendig vortragen
             - Nachmittags noch Chor
             ( für Geschichte lernen, Sozi vorbereiten, Geschenk besorgen)
Dienstag: - Vortrag in Sozi halten
               - 4 Stunden Geschichts Klausur
               - Geburtstag meiner Oma feiern
Mittwoch: - Schule + normale Hausaufgaben
               - Englisch lernen!
Donnerstag: -10 Stunden Schule
                  - kleinen Bruder von der Kita abholen, da Eltern bis Sonntag weg
                  - Essen machen, Kleinen versorgen und Englisch wiederholen
Freitag: - Kleinen aus dem Bett holen, ihn und mich fertig machen, sich um den Hund kümmern
           - Kleinen in Kita bringen, selbst zur Schule fahren
           - 4 Stunden Englisch Klausur schreiben
           - Kleinen abholen ....


Ich weiß nicht, ob es euch auch so viel erscheint wie mir, aber für mich bedeutet das, dass ich quasi jede Minute meiner "Freizeit" nutzen  muss, um entweder zu lernen, oder etwas Privates zu organisieren und ich habe manchmal echt das Gefühl, dass einige Lehrer auch glauben, dass man nichts anderes im Leben zu tun hat, als sich auf diees eine Fach vorzubereiten... und sich dann noch vor uns beklagen, dass sie ja jetzt leider 4 lange Arbeitstage haben, anstatt vorher nur 2 oder 3 und ja soo kaputt sind nach einer Woche.

Da denke ich mir doch HALLO GEHT´S NOCH?! Wir Schüler müssen 5 volle Tage vie Woche zur Schule, z.t. 10 Stundenn durchgängig, d.h. ich bin 17 Uhr erst mit dem reinen Unterricht fertig und muss dann auch noch Zuhause und das ganze Wochenende etwas für die Schule machen.. da tut es mir natürlich äußert leid, dass besagte Lehrkraft jetzt 4 lange Arbeitstage hat!

Okay, mir ist durchaus bewusst, dass auch Lehrer viel Arbeit Zuhause erledigen müssen und auch nicht alle Lehrer über einen Kamm zu scheren sind - darum seht meine Aussagen bitte nicht all zu eng, da ich einfach nur etwas Dampf ablassen muss, was mein gutes Recht ist.



Ich bin auf einem Gymnasium, ja. Ich möchte mein Abitur machen, ja. Natürlich ist es da nicht einfach, aber ich bin der Meinung unser aktuelles Schulsystem ist nicht so wirklich das Gelbe vom Ei. Das kann doch nicht nur auf diese Weise laufen, dass Schüler gezwungen sind sich in kürzester Zeit mit einer Masse von Materie tiefgehend auseinanderzusetzen, und dann zwangsläufig bolemielernen (alles rein, im Test aufschreiben und danach wieder löschen). Aber anders kommt man zur Zeit leider nicht durch unser Bildungssystem in Deutschland durch.

Es stellt sich daher die Frae: Ist das noch Herausforderung, oder schon Überforderung?

Der Leistungsdruck in unserer Gesellschaft steigt kontinuierlich und ich muss teilweise jetzt schon Existenzängste ausstehen, wenn ich mir die Frage stelle, was wohl passiert, wenn ich mein Abi nicht bestehe.. Der Druck auf uns Schüler ist in den letzten Jahen (nach meinem Empfinden) so enorm gewachsen, dass es durchaus Momente gbt, in denen man damit einfach nicht umgehen kann und alles über einem zusammenzubrechen scheint. Klausur über Test und mündlichen Leistungskontrollen in Bio, Geschichte, Englisch, Ethik und was es sonst noch alles gibt.
Es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass ich völlig aufgelöst und heulend auf der Schultoilette saß, und nicht mehr ein noch aus wusste.
Kann das wirklich der Weg sein?



Aber es haben auch viele Andere vor mir überlebt, und auch ich werde diese (zugegebener Maßen schreckliche) Zeit durchstehen, aber ich hoffe doch sehr, dass meine Kinder später nicht mehr dasselbe durchleben müssen wie ich.



XOXO Johanna